Novellierung der EE-Förderung im Fokus eines neuen Marktdesigns

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Pünktlich im politischen Entscheidungsprozess zur Neuausrichtung des EEG erscheint diese Studie über die Wirkungen des gesetzlichen Förderrahmens für Erneuerbare Energien auf die Erzeugungsstrukturen des Energiemarktes.

Angeregt durch das 4. Mitteldeutsche Energiegespräch liegt damit eine wissenschaftliche Analyse vor, die zur Versachlichung der Debatte beiträgt und nicht interessengeleitetet ist. Damit trägt die Studie einerseits zum Verständnis der Thematik bei und hilft andererseits, Fronten, die sich im fachlichen Meinungsaustausch auftun, aufzulösen.

Im gesellschaftlichen Diskurs wird eine möglichst gemeinsame Sicht auf die Energiewende benötigt, die in eine gemeinsame nationale Kraftanstrengung mündet. Nur, wenn sich widerstreitende Interessen auf sachliche Grundlagen zurückführen lassen und im größtmöglichen Konsens Lösungen gesucht werden, kann die Energiewende gelingen.

Dazu leistet die Studie einen maßgeblichen Beitrag. Die solide wissenschaftliche Analyse schärft den Blick für das Wesentliche.

Klar ist, die Kosten der Erneuerbaren Energien müssen möglichst gesenkt werden. Sie sind stärker an den Markt heranzuführen. Die Entsolidarisierung bei der Finanzierung der Energiewende darf nicht weiter voranschreiten. Das sind wichtige Kernbotschaften im gesellschaftlichen Diskurs.

Klar ist auch, der Diskurs ist eingebettet im Bestreben nach Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit Umweltverträglichkeit und bürgernaher Beteiligung. 

Klar muss sein, dass eine Förderung der Erneuerbaren Energien grundsätzlich im Kontext der Ziele der Energiewende notwendig ist, wenngleich zur Zielerreichung eine deutliche Veränderung des Förderdesign, aber auch des Energiemarktdesigns unumgänglich sind.

Und klar muss auch sein, dass ein EEG 2.0 als Lenkungsinstrument zur Beeinflussung erforderlicher Anpassungen des Energiemarktdesigns dienlich sein muss, dass durch eine mehrdimensionale Sicht auf Themen, wie Bereitstellen von Systemdienstleistungen, Einsatz von Speichertechnologien, Optimierung von Last-Management, Klärung von Ausbaumengen, räumliche Aufteilung von Erzeugungsstrukturen sowie Netzausbau geprägt ist.

Die Studie ist Entscheidungshilfe und das 4. Mitteldeutsche Energiegespräch Plattform für den Meinungsaustausch zum künftigen Energiemarktdesign. 

Die Vi-Strategie GmbH als Initiator dieser Studie beschäftigt sich sehr intensiv mit Unternehmensstrategien und steht den Unternehmen beratend zu dieser Thematik zur Seite.

Dem Kompetenzzentrum, insbesondere Herrn Dr. Rottmann und seinem Team, ist für die vorgelegte wissenschaftliche Arbeit zu danken.

Den zahlreichen klugen Förderern, die diese Studie ermöglicht haben, gilt ebenfalls ein herzliches Dankeschön.